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Anfänge

Am 6. Oktober 1990 begab sich ein Ereignis, welches mein weiteres Leben prägte: mein erster Gipfel! Freunde meiner Mutti, meine Klettereltern Gerolf und Elke Novak, führten mich auf die Mordspitze (AW III) im Erzgebirgsgrenzgebiet im Elbsandsteingebirge. Und zeigten mir oben den Dülfersitz, damit ich auch wieder herunterkomme. Also im wahrsten Sinne des Wortes ein einschneidendes Erlebnis. Bereits in den nächsten Jahren gehörte es zu den Höhepunkten meines Lebens, "mitgenommen" zu werden.

Seit etwa 1994 war ich dann alt genug, ab und an selbständig klettern zu gehen (Radtour und Soloklettern oder von Vati gesichert), bis ich dann Anfang 1996 mit dem KV Schwerelos das große Los zog: nun konnte ich nahezu jedes Wochenende raus fahren, viele Wege nachsteigen und auch endlich richtig mit vorsteigen anfangen! Ende 1996 wurde ich sogar Mitglied dieser heroischen Vereinigung ;-). Dann ging ich einige Jahre viel mit meiner Freundin Jule klettern, bis sich (auch) studienbedingt der Kletterpartnerschwerpunkt nach Freiberg verlagerte, zuerst durch Lutz  und jetzt noch und nun vor allem durch Axel. 1996 konnte ich meine erste VIIa -VIIIb vorsteigen, ein Jahr später reichte es dann für meine erste IXb und 2000 konnte ich einige langumschlichene Klassiker abhaken. Doch seitdem ist "Niveau zu halten versuchen" eine beschönigende Umschreibung ;-) und zudem gibt es ja auch noch andere wichtige Sachen außer dem Klettern. Doch mein Ziel ist es, den Rest meines Lebes an einigen Formen des Kletterns einfach Spaß zu haben. Denn Klettern ist Leben, viel mehr, als ich jetzt in diesen Zeilen schreiben kann und will...

Brückenturm-Weskante, meine 2. VIIa im Vorstieg im Juni 1996 mit M. Pötschke