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Exkursion nach Jena 20.-30.7.2003

Es war einmal, In einem heißen Sommer, da reisten etwa 30 Göks nach Jena, um dort ein interdisziplinäres  Kartierungspraktikum zu absolvieren. Ich schrieb mich mit Judith und Karen in die Geologiegruppe ein. Dies bedeutete geologische Kartierung eines Hügels

(etwa 200 Hm, Schichtabfolge:

Ceratit (inklusive anthropogener Ablagerungen wie Tellerminen und russischen Wurstdosen)

Trochitenkalk

Anhydrit

Schaumkalk

Oberer Wellenkalk

Terebratula

Mittlerer Wellenkalk

Ooolithbank

Unterer Wellenkalk

Myophorienfolge (bis hierher alles Kalk)

Pelitröt (Buntsandstein))

nördlich von Jena, anschließende nächtelange Auswertung (ja, es wurde hell, als wir fertig waren), Steine, allnächtliche Fahrten nach Jena-Stadt (Karen und ich zogen ein Privatquartier in Sabines Wohnung dem teuren und häßlichen Zeltplatz vor), allmorgendliches 7.00-aufstehen mit Frühstück auf dem Dach, viiiiele Zecken, regelmäßige Arztbesuche (z.B. mein Wespenstich im Auge), schwüle Hitze im Wald, verzweifelte Suche nach Aufschlüssen und ebenso verzweifelte Bemühungen, gleich aussehende Gesteine voneinander zu unterscheiden, Steine und einige fröhliche Abende und Steine und Steine.

 

Aufbruch in den Steinbruch

Im Steinbruch, erst mit Karen, dann Beate - Steine, Steine, Regen und zunehmende Erschöpfung.

    

li: Frau Gaitzsch erklärt einen Aufschluß. Karen hört aufmerksam und gespannt zu :-)

re: Karen erklärt sich selbst einen Aufschluß. ;-)

Und hier haben wir selbst das Musterbeispiel einer oolithischen Bank gefunden! Schön, nicht? Ines sitzt auf dieser Bank. :-)

Gesang (Ivonne und Karina), Melonenbowle und Spaß am Grill bis weit nach Mitternacht.